Arzt-Umfrage bestätigt: Moderne Opioidtherapie erhöht Lebensqualität von Schmerzpatienten
Chronische Schmerzen, die monate- oder jahrelang immer wieder auftreten oder ständig vorhanden sind, schränken die Lebensqualität der Patienten sehr ein. Sie schlafen schlecht, sind wenig aktiv und ziehen sich oft aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Eine Therapie mit starken Schmerzmitteln ist für die Patienten eine Chance, ihre Lebensqualität zurück zu gewinnen. Denn starke Opioide lindern die Schmerzen effektiv. Das bestätigen 96 Prozent der Ärzte nach einer Umfrage von TNS-Healthcare zum Thema Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen. Befragt wurden 200 Allgemeinärzte, Praktiker und Internisten sowie 51 Fachärzte mit einer Zusatzqualifikation für Schmerztherapie.
Die Ursachen für chronische Schmerzen sind vielfältig:
- Chronische Rückenschmerzen sind bei den Patienten mit starken bis stärksten chronischen Schmerzen am häufigsten verbreitet (42 Prozent).
- An zweiter Stelle der Schmerzursachen stehen mit 20 Prozent chronische Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Arthritis.
- 18 Prozent der Schmerzkranken sind wegen Tumorschmerzen in Behandlung.
- 10 Prozent der Patienten leiden unter dauerhaften Schmerzen, die durch Erkrankungen des Nervensystems ausgelöst werden.
Als Vorteile einer Therapie mit stark wirksamen Opioiden nennen die befragten Ärzte:
- Ein frühzeitiger Einsatz kann verhindern, dass der Schmerz chronisch wird (75 Prozent).
- Patienten vertragen starke Opioide auf lange Sicht besser als freiverkäufliche Schmerzmittel (58 Prozent).
- keine organschädigende Wirkung (48 Prozent)
- dass Opioide ihre Wirkung auch über einen langen Zeitraum nicht verlieren (53 Prozent).
Dennoch befürchtet gut ein Drittel der befragten Ärzte, dass ihre Patienten die Opioidtherapie nicht konsequent durchführen. Denn viele Schmerzkranke machen sich Sorgen über Nebenwirkungen. Sie glauben, dass starke Schmerzmittel auch starke Nebenwirkungen mit sich bringen. Doch das stimmt so nicht. Die meisten für Opioide typischen Beschwerden treten nur in der Anfangsphase der Behandlung auf. Dazu zählen neben Müdigkeit auch Übelkeit und Erbrechen, die 61 Prozent der befragten Ärzte als Nachteil angeben. Nur die Verstopfung bleibt meist dauerhaft bestehen. 71 Prozent der Ärzte sehen das negativ. Doch heute gibt es moderne Opioide, die die Schmerzen der Patienten effektiv lindern und die gleichzeitig sehr gut verträglich sind.
Quelle
Online Studie von TNS-Healthcare, Januar 2009, unterstützt von Mundipharma







